Klassenfahrten im Schuljahr 2011/12

26. August 2012 at 19:43

Stammgruppe „Ulme“

Die erste Klassenfahrt der StG „Ulme“ führte uns nach Wernigerode in den Harz. Ganz aufgeregt standen die kleinen Schüler am Dienstagmorgen in der Schule mit ihrem großen Reisegepäck. Nach einer schönen Busfahrt erreichten wir die Jugendherberge in Wernigerode. Die Zimmer belegen, Mittag essen und dann in die Stadt – so sah der Tagesplan für den 1. Tag aus. Die Kinder waren von den kleinen feinen Fachwerkhäusern und dem Rathaus sehr beeindruckt.

Am Mittwoch stand auf dem Plan die Besichtigung des Wernigeröder Schlosses. Das Leben von Graf Otto und seiner Frau Anna haben die Ulmenkinder sehr spannend gefunden. Anschließend wanderten wir in das Christianental, hatten ein schönes Picknick und die Kinder spielten für eine Weile auf dem angrenzenden Spielplatz. Den Wildpark – Wildschweine und ihre Frischlinge, Schleiereulen und Hirsch Heinrich –  besichtigten wir auf dem Weg zur Schlossbahn, um zurück zur Jugendherberge zu fahren. Die Karaoke-Show am Abend zeigte allen, welch musikalische Talente in der StG Ulme schlummern.

Einen weiteren Höhepunkt erlebten die Ulme-Kinder am Donnerstag. Der Tag fing schon toll an. Wir fuhren mit der Harzer Schmalspurbahn nach Drei Annen Hohne. Dort nahm uns Benedikt, der Ranger, in Empfang. Ein aufregendes Erlebnis wartete auf uns. Wir wanderten den Löwenzahnpfad entlang. Dabei lernten wir, wie Tierspuren richtig zu lesen sind, welche Waldbewohner es gibt, die Besonderheiten von Bäumen und Sträuchern im Wald, wir jagten wir die Wölfe und wir fühlten mit nackten Füßen und verbundenen Augen die Natur. Nach einer Stärkung auf dem HohneHof erhielten alle eine Spurensuchermedaille und erschöpft und glücklich machten wir uns auf den Rückweg nach Wernigerode.

Am Freitagvormittag ging es mit einem Zwischenstopp in Derenburg nach Hause. Alle Schüler freuten sich auf ihre Familie, um von ihren Erlebnissen berichten zu können. Wir freuen uns heute schon auf unsere nächste Klassenfahrt.

 

Stammgruppe „Buche“

Die diesjährige Klassenfahrt führte die Stammgruppe Buche in die Touristische Begegnungsstätte der Lebenshilfe Bördeland. Diese Einrichtung liegt in einem reizvollen Landschaftspark – dem Wöhl und grenzt unmittelbar an die idyllische Gemeinde Tarthun. Das großzügige Außengelände wurde augenblicklich von den Kindern erobert. Täglich trainierten sie wie ihre Vorbilder bei der Fußballeuropameisterschaft. Abenteuerspielplatz und Streichelgehege luden zum Spielen und Entdecken ein. Ausflüge in den Tiergarten Staßfurt, in das Kinder-, Jugend- und Freizeitzentrum Egeln sowie zur Freiwilligen Feuerwehr Tarthun ließen die Tage wie im Fluge vergehen. Ein Höhepunkt war der Besuch der Wasserburg Egeln. Burgführung, Besteigung des Burgturms und Ritterspiele ließen das Leben in historischen Mauern für alle greifbar werden.

 

Stammgruppen „Linde“ und „Eiche“

Am 26. Juni fuhren die 3. und 4. Klasse zur Klassenfahrt nach Wernigerode. Nach dem Mittag und dem Bezug der Zimmer in der Jugendherberge erkundeten die Klassen das Stadtzentrum. Dort sahen sie nicht nur das berühmte Rathaus, sondern auch das kleinste und schiefste Haus von Wernigerode. Anschließende fuhren sie mit der „Bimmelbahn“  hinauf zum Schloss. Die Klassen genossen bei schönem Wetter die Aussicht, spielten und erspähten die Hexenuhr. Zum Abschluss des Tages hatten die Schüler Freizeit in der Innenstadt und auf dem Spielplatz der Herberge.

Der nächste Tag begann mit der Fahrt nach Rübeland. Von dort wanderten die Klassen zum Blauen See. Sie genossen den Ausblick, erkundeten die nähere Umgebung oder aßen von ihrem Lunchpaket. Dann ging es zurück nach Rübeland, denn die Baumanns Höhle sollte noch besichtigt werden. In der Tropfsteinhöhle gab es viel zu entdecken und Wissenswertes zu hören. Am späten Nachmittag ging es ins Spaßbad zum Schwimmen. Abends hatten die Kinder viel Freude beim Karaoke.

Die Brockenwanderung stand am Donnerstag auf dem Plan. Von Wernigerode ging es mit der Harzer Schmalspurbahn nach Schierke. Alle Kinder schafften den Aufstieg und bezwangen dabei sogar den „Knochenbrecher“. Auf dem Brocken gab es Pommes und Eis. Nach dem Abstieg ging es von Schierke mit der Harzer Schmalspurbahn zurück. Obwohl die Kinder zunächst erschöpft waren, besuchten sie abends die Kinderdisko oder sahen das Halbfinale Deutschland gegen Italien.

Morgens packten die Kinder ihre Taschen, denn die Heimreise stand bevor. Einen Zwischenstopp machten die Klassen in Derenburg und besuchten die dortige Glasmanufaktur.

Obwohl alle viel Spaß hatten, waren sie dennoch froh, als sie von ihren Eltern in Elbenau abgeholt wurden.